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Irgendwo dazwischen

Ich sollte besser darauf verzichten, zu schreiben, wie es mir geht. Ich muss auf etwas warten, nur abwarten, einfach nur warten, warten... und das ist verdammt zermürbend.

Dazu kommt, dass ich meine Texte immer sinnloser und dümmer finde. Es macht mir keinen Spaß mehr, sie zu lesen. Als hätte ich irgendeine Entwicklung verpasst. Als wären sie einfach mit weniger Herzblut geschrieben. Was ist nur los mit mir...

Ich bin nicht Fisch, nicht Fleisch, glaube ich. Vielleicht stecke ich zu tief in diesen Prozessen und finde keine Wege mehr, darüber zu sprechen. Vielleicht weiß ich selbst nicht mehr, was mit mir geschieht. Vielleicht sitze ich irgendwo zwischen den Stühlen - zwischen krank und gesund, zwischen schwarz und weiß, zwischen Sinn und Unsinn. Vielleicht sollte ich einfach aufhören mit dem Schreiben. Vielleicht sind manche Dinge einfach irgendwann vorbei... ich weiß es (noch) nicht.
13.1.07 14:08
 


bisher 3 Kommentar(e)     TrackBack-URL


shekaina / Website (13.1.07 14:23)
vielleicht ist es aber auch einfach so, dass deine texte nicht mehr konstruiert sind und du als mensch und nicht als schreibkünstlerin mal zutage treten musst.

dich auskotzen. und nicht für andere, sondern fürdich und um dich und um dein leben schreiben musst.

ich bin da.


Anna / Website (13.1.07 18:34)
Vielleicht ist es gut, dass es Menschen gibt, die weder Fisch noch Fleisch sind
Vielleicht ist es ein Weg des Lebens zwischen den Stühlen zu sitzen, nicht zu wissen, ob man krank oder gesund ist.
Vielleicht braucht unsere Gesellschaft "Grau-Denker", die zwischen Schwarz und Weiß abwiegen und sich daraus ihre Farbe bilden
Vielleicht ist der Sinn des Unsinns Gegenspieler und man braucht diejenigen, die dazwischen stehen und sich zu keinem von beidem bekennen. Denn man braucht im Leben sowohl Sinn, als auch Unsinn, sowohl Schwarz, als auch Weiß, man muss krank sein, um gesund zu werden.

Desweiteren denke ich nicht, dass Deine Texte sinnloser werden, sie ergeben nur momentan keinen genauen Sinn für Dich. Solche Zeiten sind zermürbend, Du schreibst es selber, aber sie gehören zum Leben dazu, wie das krank - und gesund sein (...)


Sab / Website (14.1.07 18:52)
Warten. Wenn das Warten wirklich wichtig ist. Eine Bedeutung hat und man nicht einfach auf den Bus wartet, scheint es so unendlich schwer zu sein. Zeit. Als hätte man keine Zeit. Ich kann nicht warten.

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