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Nur geträumt...

Zu lange habe ich mich ?ber die Selbstverletzung definiert. Das Schneiden war einer der wenigen festen Punkte in meinem Leben. Ein Anker. Etwas Sicheres, Vertrautes, etwas zum Festhalten. ?hnliches gilt f?r sehr gute Noten und f?r das Malen. Ohne diese drei Dinge scheine ich nicht zu existieren. -
Nat?rlich w?ren da noch das Posaunespielen, das Schreiben, diverse zwischenmenschliche Beziehungen, an die ich mich halten k?nnte. Aber alles, was nach meinem 12. Lebensjahr passiert ist, scheint vor mir keine G?ltigkeit zu besitzen. Manchmal habe ich heute noch, nach ?ber f?nf Jahren in meinem Posaunenchor, das Gef?hl, ich h?tte das alles nur getr?umt und w?rde irgendwann aufwachen und alles ist ganz anders. Als h?tte ich mir das nicht erarbeitet und aufgebaut. Als k?nnte es sich gleich in Luft aufl?sen. Als w?re ich gar nicht ausgezogen. Als h?tte ich nie eigene Kontakte gekn?pft - Kontakte, die meine Eltern ohnehin so erstmal nicht gebilligt h?tten.
Wahrscheinlich ist das wieder nur irgendeine Art der Dissoziation. Aber eine, die ich nicht verstehe und die es mir umso schwerer macht, mich nicht zu verletzen in einer Zeit, in der ich dringend einen Anker br?uchte, um mich nicht in Luft aufzul?sen.
20.1.06 23:41
 


bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Winter.Kind / Website (21.1.06 13:16)
Einen Anker & gleichzeitig das Gefühl sich aufzulösen.
Es hört sich so an, als würde es einfach nicht klappen dürfen. Es darf vielleicht nicht gut werden im Moment. Vielleicht wartet irgendwo in Dir noch etwas, das aufgearbeitet werden muss, bevor Du endlich Deinen Frieden finden kannst... Ich weiß es nicht.. Und das sollte jetzt auch nur eine Anregung sein, ich hoffe ich bin Dir nicht zu nahe getreten, Liebes...
In Gedanken bei Dir verweilend, Hannah


Shekaina / Website (22.1.06 16:47)
der anker bist du selbst. das ist das problem und die schwierigkeit. vielleicht hilft es dir die dinge auf papier zu bringen, die dich wirklich auch nich real umgeben.
die klinge ist dabei das irrealste.
ich denk an dich. wir kämpfen gemeinsam den weg ins leben zurück...aufbruch. umbruch. man, ist das schwer-

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