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Der Kobold

In Ariadnes Ohr sa? ein Kobold, der ihr immer wieder zufl?sterte: Du bist nichts, du bist gar nicht wert, dass man sich um dich k?mmert, du solltest gar nicht hier sein, du bist diejenige, die an allem schuld ist... Ariadne kannte die S?tze auswendig. Sie h?tte sie mitsprechen k?nnen, wenn sie gewollt h?tte.
"... Es ist wichtig, dass wir mit aller Macht verhindern, dass sie sich suizidieren."
Du bist es gar nicht wert.
Ihr Blick schweifte fort von ihrem Psychiater zum Fenster. Sie sagte nichts.
"Glauben Sie, Sie k?nnen sich melden, wenn ihre lebensm?den Gedanken schlimmer werden?" Er schaute sie mit zusammengezogenen Augenbrauen an.
Du bist nichts, du hast kein Recht, das zu tun, du bist nicht wert, dass man behutsam mit dir umgeht...
Ariadne murmelte:"Nein... das w?rde ich wahrscheinlich nicht tun." Was erhoffst du dir? Dass er dich einweist? Du hast es nicht verdient, dass er sich um dich k?mmert. Sie starrte versch?mt zu Boden und versuchte, den Kobold zum Schweigen zu bringen.
"Ich k?nnte sie auch f?r einen oder zwei Tage einweisen, dass sie sich wieder etwas fangen k?nnen..." Sein Blick war ernst.
Du darfst das nicht. Du hast nicht verdient, umsorgt zu werden. Schaff es selber oder stirb!
Ariadne schwieg und starrte blicklos aus dem Fenster. In ihr blubberte die Angst, ein wildes Flattern in der Magengegend, und die ?belkeit stieg ihr bis in die Kehle. das Blut rauschte in ihren Ohren. Schlie?lich gab sie dem Kobold nach. "Nein".
14.8.05 22:54
 


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