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Ich würde eigentlich gern mehr wissen.

Ich würde gerne meine Mutter fragen, wie sie alles gesehen hat, wie sie meinen Vater sieht, den Dr. Jekyll/Mr. Hyde... noch trau ich mich nicht, sie zu fragen. Aber ich will meine eigenen Spuren suchen gehen. Ich will es wissen. Wie das war. Warum mir niemand geholfen hat. Ob ich wirklich so undurchschaubar war. Was andere gesehen oder nicht gesehen haben. Vielleicht finde ich etwas, das mir sagt, nicht ich war falsch, nicht ich bin die Schuldige. Vielleicht helfen mir Sichtweisen von außen.

Wen also könnte ich fragen?

Da gibt es diese Therapeutin, bei der ich mit 9 war, ich will sie fragen, was sie gesehen hat. Sie hieß Frau Gebauer. Ich glaube, E. Gebauer, aber ich bin mir nicht sicher. Wenn ich noch wüsste wo das genau war - irgendwie muss ich Kontakt zu ihr aufnehmen.

Dann meine alte Grundschullehrerin. Die Adresse weiß ich, ich könnte ihr schreiben - aber ich glaube, ich war sehr unauffällig in der Schule.

Ich glaube, sonst gibt es kaum jemanden, der mir wirklich Auskunft geben könnte. Ich war verschlossen und immer darauf bedacht, nicht aufzufallen. Ich kann mich nicht erinnern, dass jemand mehr über mich wusste, als dass ich gerne las, Tiere mochte und sehr still war. Meine Onkel, Tanten und Großeltern hatten nur sehr sporadischen Kontakt zu uns oder waren unendlich verstrickt in dieses kranke Familiensystem.

Nun, ich werde suchen. Ich werde nachdenken, wen ich noch fragen könnte. Ich werde eine Liste erstellen und die Adressen oder Telefonnummern der Betreffenden herausfinden. Und dann werde meine Liste abarbeiten, nach und nach, und mehr über meine Kindheit herausfinden.
28.4.07 19:04
 


bisher 4 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Herz.malerin / Website (28.4.07 19:13)
Die Idee finde ich toll.
Und ich bewundere deine Kraft, dass du das wirklich tust. Und natürlich wünsche ich dir viel Erfolg und dass sich der Vorhang irgendwie lüftet und dass du erkennst, dass du nicht schuld warst.
Du schaffst das bestimmt <3

Und ich werde auch mal darüber nachdenken, ob ich auf diese Weise ein bisschen nachforsche..

Liebe Grüße, ich denke an dich.


shekaina (28.4.07 19:18)
realitätssucher oder: a la recherche de temps perdu-
auf der suche nach der verlorenen zeit
das meiste dazu habe ich dir schon gesagt-
such das telefonbuch ab
herold.de
und ruf da an und frag nach
und...
as ist mit freunden? von deinen eltern, die sich vielleicht abgewandt haben?
oder welchen von dir?
meine exfreunde zb sagen heute noch, wie psychopathisch meine eltern auf sie wirkten.

hmmm verwandschaft?
ich meine, irgendwer, der objektiv ist?
und sonst: WÜHL in dir, such die situation. du brauchst de realität.
du musst endlich verstehen, dass es WAHR ist.
ich hab dich lieb!


Pia (28.4.07 21:34)
Hallo Ariadne,
ich habe mich vor gut zwei Jahren auf die Suche nach Antworten begeben und bin sehr froh darüber, obwohl es teilweise sehr hart gewesen ist.
Ich kann vieles besser verstehen und habe Dinge erfahren, die mich, gerade in der Verarbeitung, sehr viel weiter gebracht haben.
Allerdings war es anstrengend und es ist einiges ans Licht gekommen, was Anfangs sehr schmerzhaft gewesen ist.
Ich wünsche dir viel Kraft, diesen Weg zu gehen,
viele Grüße, Pia.


Elena / Website (29.4.07 00:00)
Ich bewundere, dass du diesen Schritt wagst. Ich hoffe du findest deine Antworten! Such danach und gib nicht auf, ich bin sicher du schaffst es und vielleicht wird dann auch einiges klarer für dich.
Ich wünsche dir ganz viel Erfolg, fühl dich geknuddelt.

Elena

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